: ZÜNDSTOFFE

HARALD SCHMIDT im Gespräch mit KESTER SCHLENZ

»Wieviel Wahnsinn braucht die Kunst?«

Eine Veranstaltungsreihe der Festivalakademie

Sa., 16. September 2017, Beginn 12 Uhr

 

Im St. Pauli Theater, Spielbudenplatz 29-30, 20359 Hamburg

Karten: € 25, € 15 (nur an der Theaterkasse: € 10 für Schüler, Studenten, Azubis — keine Gruppen)
Vorverkauf:
Kasse im St. Pauli Theater (Tel.: 040/ 47 11 06 66), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online

Sa., 16. September 2017, Beginn 12 Uhr

Harald Schmidt ist ein kultureller Gigant: Talkmaster, Entertainer, Moderator, Kabarettist, Kolumnist und natürlich auch Schauspieler. Wobei der Mann hier kaum Berührungsängste kennt. »Warten auf Godot« in Bochum und das ZDF-»Traumschiff« schließen sich für ihn nicht aus. Schmidt war Ensemble-Mitglied am Staatstheater Stuttgart und hat u.a. mit René Pollesch, Christian Brey und Matthias Hartmann gearbeitet. Er selbst bezeichnet sich heute als Rentner und Flaneur. Langeweile? »Nie«, sagt Schmidt. »Ich beobachte den Alltag. Ich genieße das Leben ohne Zeitdruck. Ich lasse die Vorfahrt.« Schmidt entgeht nichts. Und nichts und niemand ist vor seinem Sarkasmus sicher. Vor allem er selber nicht. Er schätze den kurzen Tagesschlaf, sagt er. »Also, dass man einfach mal so wegsackt. Um 16.30 Uhr schlafe ich im Sessel ein.«
Das Hamburger Theater Festival nimmt Rücksicht auf Harald Schmidts Schlafgewohnheiten, und so wird sich »Dirty Harry« bei einer 12 Uhr-Matinee mitSTERN-Redakteur und Autor Kester Schlenz über das Thema »Wieviel Wahnsinn braucht die Kunst?« unterhalten.