: WILLIAM SHAKESPEARE

WAS IHR WOLLT

Eine Produktion des Burgtheaters Wien

Mo., 8. Oktober 2012 um 19:30 Uhr + Di., 9. Oktober 2012 um 19 Uhr
In der Hamburgischen Staatsoper, Große Theaterstraße 25, 20354 Hamburg
Karten: € 69, € 59, € 46, € 33, € 26, € 19, € 13,50 (nur an der Theaterkasse: € 12 für Schüler, Studenten, Azubis)
Vorverkauf: Kasse der Hamburgischen Staatsoper  (Tel.: 040 / 35 68 68), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online
Mo., 8. Oktober 2012, 19:30 Uhr 
Di., 9. Oktober 2012, 19 Uhr
Mit: Nicholas Ofczarek, Sven-Eric Bechtolf, Joachim Meyerhoff, Michael Maertens, Katharina Lorenz, Dörte Lyssewski, Maria Happel, Fabian Krüger, Oliver Masucci, Simon Kirsch, André Meyer, Detlef Eckstein, Bernd Birkhahn, Michael Masula, Karsten Riedel

Regie: Matthias Hartmann, Bühnenbild: Stéphane Laimé, Kostüme: Tina Kloempken, Musik: Karsten Riedel, Licht: Peter Bandl, Dramaturgie: Plinio Bachmann
 

In Illyrien gehen die Uhren anders: Hier arbeitet man nicht, man lebt für die Musik, das Trinken, die Liebe und, vor allem, für die Melancholie. Erst die Ankunft der schiffbrüchigen Viola belebt den von Schwermut befallenen Ort. Illyrien erwacht — und zwar mit Verve!
Voller Trauer um ihren scheinbar im Ozean ertrunkenen Zwillingsbruder Sebastian, verkleidet Viola sich zu ihrem Schutz als Mann und tritt in die Dienste des Herzogs Orsino. Dieser ist in die Gräfin Olivia verliebt und ertrinkt dabei fast in narzisstischer Sehnsucht. Viola soll ihm als Liebesbote dienen und macht ihre Sache derart professionell, dass die Gräfin ihr auf der Stelle verfällt — während Viola selbst ihr Herz an Orsino verliert. Doch auch der puritanische Verwalter Malvolio, der Säufer Sir Toby Rülp und Ritter Andrew Bleichenwang geben sich selbsttäuschenden Hoffnungen hin, vom Narr Feste mit luzidem Witz kommentiert. Als dann Sebastian, der das Unglück überlebt hat, plötzlich wieder auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse.

Erstmalig kooperiert das Hamburger Theater Festival diesjährig mit der Hamburgischen Staatsoper. Die große Bühne der Oper wird diesem Ensemble-Stück des Wiener Burgtheaters den richtigen Rahmen verleihen: theatre goes opera!

 

»Matthias Hartmann schöpft bei 'Was ihr wollt' das komödiantische Potenzial des Ensembles aus. Lustige Figuren dürfen glänzen, man genießt eine rasende Abfolge von Kunststücken begnadeter Charakterköpfe.« DIE PRESSE

»Matthias Hartmanns Inszenierung von Shakespeares 'Was ihr wollt' endet als beinahe beispielloser Leistungsbeweis des Wiener Burgtheaters: Das beste Ensemble macht das beste Theater. [… Hartmanns] Blick ruht zärtlich auf den Rüpeln, den Narren, dem Wortverdrehern. Sein Illyrien gleich einem absurd komischen Zirkus.« DER STANDARD

»Die Stars dieses Abends sind die Narren. […] Ofczarek und Maertens schaffen es, auch aus dem simpelsten Auftritt großes Theater zu machen: Das Publikum tobt.« NACHTKRITIK.DE

»Maria Happel schließlich […] ist die definitive Humorkanone unter den Damen, eine Komik-Bombe an geistigem und körpersprachlichem Witz.« DER NEUE MERKUR

»›Wenn Musik der Liebe Nahrung ist, so spielt sie fort‹ — frei nach dieser Textstelle durchbricht der Musiker Karsten Riedel das turbulente Treiben immer wieder mit Vertonungen von Shakespeare-Sonetten. Innige Oasen der zarten Melancholie — ein Sting, der Dowland singt, gepaart mit einer gebrochenen Elvis-Tolle. Und ein Allrounder, der zwischen Gitarren, Harfe und Klavier springt.« WIENER ZEITUNG

Viele der Schauspielerinnen und Schauspieler sind ausgezeichnet — auch im wörtlichen Sinne: Unter anderem wurde Maria Happel, Sven-Erik Bechtolf, Joachim Meyerhoff, Nicholas Ofczarek und Michael Maertens der renommierte Nestroy- Theaterpreis verliehen.