: LEO TOLSTOI

KRIEG UND FRIEDEN

Eine Produktion des Burgtheaters Wien

Eine Kooperation mit Kampnagel
Sa., 12. + So., 13. November 2011, jeweils 18:00
Auf Kampnagel, K6, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
Karten: € 58, € 47, € 39, € 28, € 16 (nur an der Theaterkasse: € 12 für Schüler, Studenten, Azubis)
Vorverkauf: Kasse auf Kampnagel (Tel.: 040 / 27 09 49 49), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online
Sa., 12. November, 18:00
So., 13. November, 18:00

Mit: Ignaz Kirchner, Udo Samel, Elisabeth Augustin, Stefanie Dvorak, Sabine Haupt, Yohanna Schwertfeger, Adina Vetter, Franz Csencsits, Sven Dolinski, Peter Knaack, Fabian Krüger, Oliver Masucci, Rudolf Melichar, Moritz Vierboom
Regie: Matthias Hartmann, Raum und Kostüm: Johannes Schütz, Musik: Karsten Riedel, Wolfgang Schlögl, Video: Moritz Grewenig, Hamid Reza Tavakoli, Harald Trittner, Licht: Peter Bandl, Dramaturgie: Amely Joana Haag
Da haben sich die Theaterkritiker gewundert, als Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann im letzten Jahr nicht zur Premiere von »Krieg und Frieden« bat, sondern zu einer öffentlichen Probe. Mancher ist gar nicht erst gekommen, fühlte sich düpiert. Aber die, die kamen, waren begeistert. Hartmanns Idee, Tolstois Monumentalwerk auf die Bühne zu bringen, klingt waghalsig – wenn nicht unmöglich. Und doch gelang eine Dramatisierung, die die Zuschauer in ihren Bann zieht:
Jeder der vierzehn Schauspieler übernimmt bis zu acht Rollen. Sie spielen nicht nur die Dialoge des Romans, sondern sprechen auch Tolstois Sätze über ihre Figuren. An Holztischen und Holzstühlen wird gelebt, geliebt, gestorben – und so manche Schlacht samt Kanonendonner simuliert.
»Matthias Hartmann hat eine Form gefunden, in der ›Krieg und Frieden‹ wie ein furioser Feuersturm in das Medium des Theaters hineingefegt ist.« (Der Neue Merker)

»Was man da fünf Stunden lang zu sehen bekam, war ein packender Theaterabend, eine wahre Ensemblearbeit, die vom Publikum um Mitternacht mit großem Applaus bedacht wurde.« (oe1.orf.at)
Matthias Hartmann erhielt für die »öffentlichen Proben« von »Krieg und Frieden« den Nestroy-Spezialpreis 2010.