: HANS FALLADA

KLEINER MANN - WAS NUN?

Eine Produktion des Schauspiels Frankfurt, eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen.
Eine Kooperation mit Kampnagel

In einer Fassung von Michael Thalheimer und Sibylle Baschung

Sa. 19. Oktober 2013 und So., 20. Oktober 2013
Beginn jeweils um 19:30 Uhr
Kampnagel, K6, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
Karten: € 57,-, € 46,-, € 37,-, € 28,-, € 16,- (nur an der Theaterkasse: € 10 für Schüler, Studenten, Azubis)
Vorverkauf: Kasse auf Kampnagel (Tel.: 040 / 27 09 49 49), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online
Sa., 19. Oktober 2013, 19:30 Uhr  
So., 20. Oktober 2013, 19:30 Uhr
Mit Nico Holonics, Henrike Johanna Jörissen, Peter Schröder, Michael Benthin, Andreas Uhse, Thomas Huber, Martin Rentzsch, Till Weinheimer, Paula Hans, Stefanie Eidt, Josefin Platt

Regie: Michael Thalheimer, Bühne: Olaf Altmann, Musik: Bert Wrede (unter Verwendung des Motivs aus „Le vent, le cri“ von Ennio Morricone), Chorleitung: Marcus Crome, Licht: Johan Delaere, Dramaturgie: Sibylle Baschung
Unerschrocken und scheinbar unermüdlich verteidigt die junge Emma, genannt Lämmchen, die Liebe zu ihrem Mann gegen alle äußeren Widrigkeiten. Doch Pinneberg, ein einfacher Angestellter, rutscht immer tiefer in die Arbeitslosigkeit, der soziale Abstieg scheint ausweglos.
Die Weltwirtschaft läuft aus dem Ruder, der Konkurrenzdruck am Arbeitsplatz steigt, Menschen entwickeln sich zu Raubtieren, die Gesellschaft radikalisiert sich. Falladas Roman aus dem Jahre 1932 fragt nach Möglichkeiten von Solidarität und individuellem Glück angesichts einer Gesellschaft, die von ökonomischen Zwängen beherrscht wird.

„Für zwei Stunden hat das Theater die Zeit aufgehoben – und damit die Wahrheit vor aller Augen gestellt.“  FAZ

„… mit radikalster Nüchternheit in Szene gesetzt und in den beiden Hauptfiguren großartig besetzt und hinreißend gespielt.“ Süddeutsche Zeitung

„Ein packender, zutiefst bewegender Theaterabend, der Entscheidendes besitzt: Relevanz.“ Frankfurter Neue Presse

Regisseur Michael Thalheimer, „der radikalste und gescheiteste aller heutigen Theaterpuristen“ (FAZ), hat bereits diverse Auszeichnungen erhalten. Mehrere seiner Arbeiten wurden auch zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2012 zeigte er seine atemberaubende Interpretation der „Medea“ beim Hamburger Theater Festival.