: ÖDÖN VON HORVÁTH

GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALD

Eine Produktion des Deutschen Theaters Berlin

Fr., 25. Oktober 2013, Beginn 20 Uhr
Thalia Theater, Alstertor, 20095 Hamburg
Karten: € 67,-, € 56,-, € 45,-, € 28,-, € 15,- (nur an der Theaterkasse: € 10 für Schüler, Studenten, Azubis)
Vorverkauf: Kasse im Thalia Theater (Tel.: 040 / 32 81 44 44), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online
Fr., 25. Oktober 2013, Beginn 20 Uhr
Mit Katrin Wichmann, Andreas Döhler, Almut Zilcher, Michael Gerber, Peter Moltzen, Katrin Klein, Simone von Zglinicki, Moritz Grove, Harald Baumgartner, Henning Vogt, Jürgen Huth, Georgia Lautner

Regie: Michael Thalheimer, Kostüme: Katrin Lea Tag, Musik: Bert Wrede, Dramaturgie: Sonja Anders

Marianne soll den Fleischhauer Oskar heiraten, einen wohlhabenden, anständigen Mann. Doch sie zieht es zu Alfred, der sich bisher mithilfe von Frauen und Pferdewetten über Wasser hielt. Gegen alle Widerstände werden die beiden ein Paar. Ein Jahr später müssen sie erkennen, dass sich ihr Traum von Liebe und Zusammenhalt nicht erfüllt...

Mit dem Volksstück "Geschichten aus dem Wiener Wald", 1931 am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt, hat Horváth höchste Anerkennung sowie heftigste Ablehnung erfahren. Düster und böse sind seine Menschenzeichnungen, wenngleich süßliche Lieder die Szene bestimmen, schäbig der Kern, der hervortritt, wenn den Figuren ihre Masken heruntergerissen werden. Die Horváthschen Menschen sind Verlorene in einer ordnungslosen Zeit.

Es ist – mir zumindest – kein Abend erinnerlich, an dem Thalheimer, der große Schwerkraftfinder des deutschen Regietheaters, einen derart leichten, schillernden, komödiantischen Reigen inszeniert hätte.“ nachtkritik.de, Christian Rakow  

„… Marianne, deren Glück schon zerfällt, während sie danach greift, von der fulminanten Katrin Wichmann wahnwitzig hoffnungsfroh und grandios scheiternd als eine von sämtlichen Mühlsteinen der Erde zermalmtes Sternentalermädchen gespielt…“ FAZ

„…schlichtweg großartig.“ Der Tagesspiegel

Ödön von Horváth erhielt für „Geschichten aus dem Wiener Wald“ 1931, noch vor der Uraufführung, auf Vorschlag Carl Zuckmayers den Kleist-Preis verliehen. Erich Kästner nannte das Stück „ein Wiener Volksstück gegen das Wiener Volksstück“. Der Titel lehnt sich an den Walzer „Geschichten aus dem Wienerwald“ von Johann Strauß an.