: BERTOLT BRECHT

BAAL

Eine Produktion des Brechtfestivals Augsburg

Do., 31. Oktober 2013 und Fr., 1. November 2013
Beginn jeweils 20 Uhr
St. Pauli Theater, Spielbudenplatz 29-30, 20359 Hamburg
Karten: € 48,-, € 38,-, € 30,-, € 23,50 € 18,- (nur an der Theaterkasse: € 10 für Schüler, Studenten, Azubis)
Vorverkauf: Kasse im St. Pauli Theater (Tel.: 040 / 47 11 06 66), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online
Do., 31. Oktober 2013, 20 Uhr
Fr., 1. November 2013, 20 Uhr
Mit Thomas Thieme, Musik: Arthur Thieme

Regie: Thomas Thieme

Thomas Thieme spielt Brecht. Ausgesucht dazu hat er sich das Drama, das Brecht über Jahrzehnte begleitet hat: Baal. In dessen Zentrum steht der egomanische Künstler, der auf Kosten der Gesellschaft lebt – hemmungslos, gierig, (selbst-)zerstörerisch. Warum schreibt ein Großer wie Bertolt Brecht fünf Fassungen dieses Stoffes? Was ändert er von Mal zu Mal, was ergänzt er, was lässt er weg? Warum kann er gerade sein Jugendwerk nie loslassen? Es ist eine theatralisch-musikalische Spurensuche, auf die Thomas Thieme von seinem Sohn Arthur und dessen Bassgitarre begleitet wird. Die dicken Ölfarben bleiben dabei in der Kiste, der Stift und das weiße Blatt Papier sind Arbeitsmaterial. Leicht muss es werden, melancholisch, anarchisch – musikalisch. Von der Bühne in den Saal und zurück wird gerufen: „Glotzt nicht so romantisch!“

„Jeder Atemzug, jedes Wispern, jede Pause trafen so exakt wie jeder Gitarrenton auf Worte, Stimmung und Bilder. […] Ein großer, viel beklatschter Abend für Brecht und eine Abend, der zeigt, was Theater wirklich sein kann.“ Donaukurier

„Das ist von einer großen, betörenden Schwermut ebenso wie von schlagender Wucht […] Ein berührender Abend, eine große ‚Baallade‘.“ Süddeutsche Zeitung

Schauspieler Thomas Thieme hat sich auch beim Kinopublikum (u.a.  „Das Leben der Anderen“ oder „Der Baader Meinhof Komplex“) einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Auf der Bühne beschäftigt er sich zum dritten Mal mit „Baal“. 1991 spielte er Brechts Stück an der Wiener Burg, und 2001 inszenierte er es am Deutschen Nationaltheater Weimar mit Ben Becker in der Hauptrolle.